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Moin!
 

Liebe Freund*innen in Mitte,


2025 – das war ein Jahr des politischen Aufbruchs, des Teamgeists und konkreter Verbesserungen für die Menschen in Hamburg-Mitte. Gemeinsam mit euch möchten wir auf bewegte Monate zurückblicken und voller Energie ins neue Jahr 2026 starten!

Im Frühjahr haben wir unsere Fraktionsspitze neu gewählt: Julia wurde zur Co-Vorsitzenden gewählt, Anna übernahm das Amt der stellvertretenden Fraktionsvorsitzenden. Zusammen mit Theresa, die weiterhin Teil der Doppelspitze blieb, bilden wir ein engagiertes Team, das bereit ist, Verantwortung zu übernehmen.

2025 war auch ein Jahr des zivilgesellschaftlichen Aufbruchs. Viele von uns haben an den zahlreichen Demonstrationen gegen Rechtsextremismus in der Hamburger Innenstadt teilgenommen, als klares Zeichen: Wir stehen ein für eine offene, demokratische Gesellschaft!


Ein besonderer Moment war unser Jahresempfang im Mai im Malteser Campus. Gemeinsam mit Vertreter*innen aus Politik, Verwaltung und Zivilgesellschaft haben wir Rückschau gehalten und neue Perspektiven für die kommenden Monate entwickelt. Der intensive Austausch zeigt: Mitte gestaltet man nur gemeinsam!

Politisch war 2025 für uns ein Meilenstein. Mit dem Eintritt in die neue Koalition in der Bezirksversammlung Hamburg-Mitte übernehmen wir nach Jahren in der Opposition wieder Regierungsverantwortung. Wir freuen uns auf die Aufgabe und wir nehmen sie mit dem Anspruch an, konkrete, gerechte und nachhaltige Politik für die Menschen in unserem Bezirk zu gestalten.
Dass wir diesbezüglich schon auf einem guten Weg sind, zeigen u.a. die folgenden Anträge, die wir in 2025 erfolgreich beschlossen haben:

 

Begrünte Haltestellen: Kleine Dächer, große Wirkung
Im Mai haben wir gemeinsam mit unseren Koalitionspartnern ein Projekt zur Ausweitung begrünter Bushaltestellen angestoßen. Das Monitoring der Deutschen Wildtier Stiftung zeigt, diese kleinen grünen Inseln verbessern das Stadtklima und fördern die Artenvielfalt. Wir finden: Die Zahlen sprechen für sich – wir wollen mehr davon!


Semra Ertan sichtbar machen

Mit breiter Unterstützung haben wir uns für die Benennung eines Platzes nach Semra Ertan eingesetzt – einer Autorin und Aktivistin, deren Werk bis heute für viele Menschen mit Migrationsgeschichte von großer Bedeutung ist. Die Platzbenennung ist ein wichtiges Zeichen gegen Rassismus und für Anerkennung, Sichtbarkeit und Gedenken.


Verkehrswende konkret: Simon-von-Utrecht-Straße entschärfen

Schon lange drängen wir auf mehr Sicherheit in der Simon-von-Utrecht-Straße. 2025 haben wir erreicht, dass die Simon-von-Utrecht-Straße im umfassenden Verkehrskonzept für den Bereich Reeperbahn berücksichtigt wird. Ziel: Weniger Raserei, mehr Schutz für Radfahrende und Anwohnende.


Sturmflut-Denkmal in Wilhelmsburg

Mit unserer Unterstützung soll die Erinnerung an die Sturmflut 1962 nun auch im Stadtraum sichtbar werden. Das neue Denkmal in Wilhelmsburg würdigt die Opfer und zeigt, wie viel Kraft in gemeinschaftlicher Bewältigung liegt. Erinnerungskultur bedeutet für uns auch Raum zu geben für Geschichten, die lange zu wenig sichtbar waren.


2026 im Blick – was jetzt wichtig wird

Auch das neue Jahr bringt große Herausforderungen und wichtige Chancen: Die laufende Legislatur wollen wir weiter nutzen, um konkrete Verbesserungen für den Alltag der Menschen in Mitte zu erreichen.
Zentrale Themen bleiben für uns eine gerechte und klimafitte Stadtentwicklung, bessere soziale Infrastruktur, sichere und lebenswerte Mobilität in allen Stadtteilen sowie die konsequente Verteidigung von Demokratie, Gleichwertigkeit und gesellschaftlicher Teilhabe. Dabei bleiben wir verlässlich, ansprechbar, lösungsorientiert und klar in Haltung!


Wir freuen uns auf 2026 – gemeinsam mit euch. Für ein lebenswertes, vielfältiges und gerechtes Hamburg-Mitte.

 

Theresa, Julia und Anna
für die Grüne Fraktion Hamburg-Mitte

 
 
 
 
 
 
Wenn Erinnerung sichtbar wird: Das Sturmflut-Denkmal von 1962 in Wilhelmsburg
 

In der Nacht vom 16. auf den 17. Februar 1962 traf eine schwere Sturmflut Hamburg mit voller Wucht: Deiche brachen, ganze Stadtteile – vor allem in Wilhelmsburg und den Elbinseln – wurden überflutet, mehr als 300 Menschen verloren ihr Leben. Die Katastrophe legte die Verletzlichkeit einer Stadt offen, die mit dem Wasser lebt und von ihm geprägt ist. Gleichzeitig wurde deutlich, wie unzureichend der Schutz vieler Quartiere war und wie ungleich die Risiken verteilt waren.

Die Sturmflut markiert einen tiefen Einschnitt in der Geschichte Hamburgs. Sie führte zu einem grundlegenden Umdenken im Hochwasserschutz, zum Ausbau und zur Erhöhung der Deiche, aber auch zu einer neuen politischen und gesellschaftlichen Verantwortung für die Sicherheit der Stadt. Ebenso prägend war die Erfahrung von Solidarität: Nachbarinnen und Nachbarn halfen einander, Hilfskräfte und Freiwillige arbeiteten Seite an Seite, und aus der gemeinsamen Bewältigung der Katastrophe erwuchs ein starkes Gefühl des Zusammenhalts.

Bis heute ist die Sturmflut von 1962 Teil des kollektiven Gedächtnisses der Stadt. Sie steht für Verlust und Trauer – aber auch für Lernfähigkeit, Verantwortung und das Selbstverständnis einer Stadt, die weiß, dass Schutz, Vorsorge und Solidarität keine Selbstverständlichkeiten sind. Vor diesem Hintergrund ist das Erinnern an die Opfer nicht nur ein Blick zurück, sondern auch ein Auftrag für die Gegenwart.
Die Geschichtswerkstatt Wilhelmsburg hat die Entstehung des Denkmals zur Sturmflut von 1962 maßgeblich vorangetrieben. Auf Grundlage intensiver historischer Recherche hat sie die Namen und Lebensdaten der 224 Opfer zusammengetragen und damit die Grundlage für ein individuelles, namentliches Gedenken geschaffen. Mit dem Konzept der Gedenkplaketten und der sichtbaren Markierung der damaligen Deichhöhe verbindet sie Erinnerung, Ort und Geschichte auf eindrückliche Weise. So wird die Sturmflut nicht abstrakt erinnert, sondern im Stadtraum Wilhelmsburgs konkret und dauerhaft verankert.

Das Projekt erfährt nun auch auf politischer Ebene breite Unterstützung: So konnten wir uns als Koalition in der Sitzung der Bezirksversammlung am 11. Dezember 2025 ebenfalls erfolgreich mit einem Antrag für die baldige Fertigstellung des Denkmals einsetzen.

 
 
 
 
 
 
Ein Stadtteil vergisst nicht: Würdiges Gedenken an Kürşat Timuroğlu beschlossen
 

St. Georg ist seit jeher ein Stadtteil, der von Vielfalt, Zuwanderung und gesellschaftlichem Engagement geprägt ist – und zugleich von den Herausforderungen, die mit Ausgrenzung, politischer Verfolgung und mangelnder Teilhabe einhergehen können. Gerade hier war es in den 1970er- und 1980er-Jahren Menschen zu verdanken, die Brücken gebaut, jungen Menschen Halt gegeben und Integration nicht als Schlagwort, sondern als tägliche Praxis verstanden haben. Kürşat Timuroğlu war einer von ihnen.

Nach seiner Flucht aus der Türkei fand Timuroğlu in Hamburg nicht nur Zuflucht, sondern auch eine Aufgabe: In der Jugend- und Integrationsarbeit, insbesondere im Haus der Jugend St. Georg, setzte er sich mit großer Überzeugung für junge Menschen mit und ohne Migrationsgeschichte ein. Sein Engagement stärkte den interkulturellen Austausch, schuf Vertrauen und eröffnete Perspektiven in einem Stadtteil, der damals wie heute vom Zusammenleben unterschiedlicher Lebensrealitäten lebt. Sein gewaltsamer Tod im Jahr 1986 riss eine Lücke – persönlich, politisch und im sozialen Gefüge des Quartiers.

Erinnerung an Menschen wie Kürşat Timuroğlu ist deshalb mehr als ein Rückblick. Sie macht sichtbar, wie wichtig soziale Arbeit, demokratisches Engagement und gelebte Solidarität für den Zusammenhalt in unseren Stadtteilen sind. Für die Grüne Fraktion Hamburg-Mitte gehört es zum eigenen Selbstverständnis, die Anliegen der Bewohnerinnen und Bewohner des Bezirks ernst zu nehmen und sie verlässlich zu unterstützen, auch dann, wenn es darum geht, ein würdiges Gedenken an Personen zu ermöglichen, deren Wirken den Stadtteil nachhaltig geprägt hat.

Aus Sicht von Anna Löwe (Stellvertretende Fraktionsvorsitzende, GRÜNE-Mitte) steht dieses Gedenken zugleich für eine politische Haltung: Jugend- und Integrationsarbeit verdient Anerkennung, gerade in Zeiten, in denen gesellschaftliche Spannungen zunehmen und demokratische Werte unter Druck geraten. Die sichtbare Würdigung von Menschen wie Timuroğlu ist ein Zeichen des Respekts – und ein Bekenntnis zu einem Hamburg, das Vielfalt, Engagement und Zusammenhalt nicht vergisst.

Vor diesem Hintergrund hat die Bezirksversammlung Hamburg-Mitte in ihrer Sitzung am 11. Dezember 2025 dem gemeinsamen Antrag der Koalition aus GRÜNEN, SPD und FDP sowie den Fraktionen von Volt und Linke zum „Gedenken an Kürşat Timuroğlu“ zugestimmt. Damit unterstützt sie die für den 1. März 2026 um 13 Uhr geplante Kranzniederlegung und anschließende Gedenkfeier vor der Stiftstraße 15.

 
 
 
 
 
 
GRÜNES SCHAUFENSTER
 
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Kurzfristige Hilfe für die Tafelausgabe der Kirchengemeinde Schiffbek
Durch den plötzlichen Schneeeinbruch in den letzten Wochen wurden die Zelte und das Inventar der Tafelausgabe der Kirchengemeinde Schiffbek an der Ausgabestelle Merkenstraße beschädigt. Der am 27. Januar gemeinsam mit der SPD-Fraktion eingebrachte Eilantrag sorgt dafür, dass nun 2.000 € aus Mitteln des Regionalausschuss Billstedt für die Wiederherstellung bereitgestellt werden.
 
 
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Mehr Mülleimer an der U-Bahnstation Merkenstraße
Ebenfalls im Regionalausschuss Billstedt am 27. Januar wurde ein gemeinsamer Antrag beschlossen, der die Prüfung der Positionierung und Anzahl der Mülleimern an der U-Merkenstraße vorsieht. So soll vor allem der Vermüllung am Ein- & Ausgang in Richtung Steinbeker Marktstraße entgegengewirkt werden.
 
 
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Unterstützung für die Verdüsung im Inselpark
Der Schankraum in der ehemaligen Verdüsung neben dem historischen Wasserwerk im Inselpark war lange ein wichtiger Treffpunkt für die Wilhelmsburger Nachbarschaft. Durch die Insolvenz des bisherigen Hauptmieters droht nun jedoch die Schließung von Wasserwerk und Verdüsung Ende 2025 – und damit der Verlust dieses fest im Quartier verankerten Ortes. Gleichzeitig hat sich eine Initiative aus rund 100 Engagierten gebildet, die den Raum erhalten und selbst betreiben möchte. Für uns ist klar: Solche Orte sind wichtig für den Zusammenhalt im Stadtteil. Deshalb freuen wir uns, dass am 27. Januar unser gemeinsamer Antrag mit SPD, Linke, CDU und Volt im Regionalausschuss Wilhelmsburg / Veddel / Kleiner Grasbrook erfolgreich beschlossen wurde. Das Bezirksamt setzt sich nun dafür ein, die Mietverträge zu trennen, um die Verdüsung als Nachbarschaftstreff zu erhalten.

 
 
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In Finkenwerder soll wieder gekickt werden

Der Bolzplatz an der Inselperle in Finkenwerder befindet sich – vorsichtig ausgedrückt – in einem bescheidenen Zustand: Die Tore bestehen nur noch aus Stangen, die Umzäunung ist beschädigt und der Schotterboden ist zu großen Teilen bewachsen, sodass Regenwasser nicht hinreichend ablaufen kann. Gemeinsam als Koalition haben wir am 22. Januar in der Bezirksversammlung einen Antrag durchgebracht, der nun überprüft, welche Maßnahmen für die Wiederherstellung der Anlage nötig sind – oder ob ggf. sogar ein Neubau erforderlich ist.

 
 
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Verbesserung der Verkehrsführung und Verkehrssicherheit an der U-Hammer Kirche 

Am oberen Ausgang der U-Hammer Kirche in Richtung Norden kommt es häufig zu brenzligen Situationen zwischen Fußgänger*innen und Radfahrenden. Deshalb freuen wir uns, dass wir am 20. Januar im Regionalausschuss Horn / Hamm / Borgfelde einen gemeinsam mit der SPD eingebrachten Antrag durchbringen konnten, der die Prüfung entsprechender Gegenmaßnahmen veranlasst.

 
 
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Was braucht das Freibad in Finkenwerder?

Das Freibad in Finkenwerder hat Sanierungsbedarf. Deshalb haben wir am 20. Januar 2026 gemeinsam mit der SPD erfolgreich einen Antrag in den Regionalausschuss Finkenwerder eingebracht. Dieser sieht vor, in einer der nächsten Sitzungen eine fachkundige Person einzuladen, um einen etwaigen Sanierungsbedarf zu erörtern und auf dieser Grundlage den weiteren Verlauf zu skizzieren.

 
 
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Gemeinsam gegen nächtliche Nutzungskonflikte: Der Nachtbeauftragte geht in die nächste Runde
Wie sich im Verlauf der letzten Monate gezeigt hat, ist das Projekt des Nachtbeauftragten ein voller Erfolg. Durch Präsenz, Gespräche und frühe Vermittlung hilft es, Konflikte zwischen Anwohnenden, Nachtleben, Gastronomie und Verwaltung zu entschärfen, bevor sie eskalieren. Da nächtliche Nutzungskonflikte nicht an Bezirksgrenzen haltmachen, hat die Bezirksversammlung Hamburg-Mitte in ihrer Sitzung am 22. Januar unseren gemeinsamen Antrag mit SPD, FDP und der Fraktion Die Linke auf ein bezirksübergreifendes Folgeprojekt beschlossen, das von den Bezirksämtern Hamburg-Mitte und Altona gemeinsam umgesetzt wird.

 
 
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Chronologische Übersicht weiterer Koalitionsanträge:

 

Hauptausschuss am 3.2.2026:

 

Bezirksversammlung am 22.1.2026:

 

Regionalausschuss Horn / Hamm / Borgfelde am 20.1.2026:

 

Regionalausschuss Finkenwerder am 20.1.2026:

 

Hauptausschuss am 6.1.2026:


Alle Anträge findet ihr hier.

 
 
 
 
 
 
Termine
 
 
 
Montag, 16.2.2026, 19:00 Uhr
Café Curiousa, Hansaplatz 12-13
 
 
Dienstag, 17.12.2026, 19:00 Uhr
GLS-Bank, Düsternstr. 10
 
 
Mittwoch, 18.2.2026, 18:30 Uhr
Start: Vor dem Café Curiousa, Hansaplatz 12-13
 
 
"Horn räumt auf" mit Stephanie Wittern
Samstag, 21.2.2026, 14:00 - 14:00 Uhr
Treffpunkt: U-Horner Rennbahn, Ausgang "Am Gojenboom"
 
 
Dienstag, 24.2.2026, 18:00 Uhr
Ort folgt
 
 
Gedenkveranstaltung an Kürşat Timuroğlu
Sonntag, 1.3.2026, 13:00 Uhr
auf dem Platz an der Stiftstraße 15
 
 
Dienstag, 3.3.2026,19:00 Uhr
Pantherhaus, Lerchenstr. 37
 
 
 
 
 
 
 
 
   
 
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