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Moin!
 

 

Die letzte Fraktionssitzung und Bezirksversammlung liegen hinter uns, das politische Geschehen ruht sich - zumindest was die Ausschussarbeit angeht - in den kommenden Wochen ein wenig aus. Sommerpause, wir kommen! Kurz vor Schluss hatten wir intern gut was um die Ohren, denn in unserem Fraktionsb√ľro gab es ein paar grundlegende Ver√§nderungen. Ende Juni verabschiedeten wir unseren Gesch√§ftsf√ľhrer Lorenz Fontheim, der fortan die Ufer der Elbe f√ľr die der Donau tauscht. Wir sind traurig √ľber den Fortgang und freuen uns √ľber die damit gewachsene Motivation, bald Wien zu besuchen.
Lieber Lorenz, es war uns eine Ehre. Wir w√ľnschen dir von Herzen alles erdenklich Gute und stets eine Handbreit Wasser unterm Kiel - egal in welchem Gew√§sser!

Abschied bedeutet auch Neuanfang und so ist es auch bei uns. Die Gesch√§fte der Fraktion werden zuk√ľnftig im Jobsharing von Jennifer Robinson Schur√© und Uygar √Ėzkul gemeinsam gef√ľhrt. Jennifer ist seit Fr√ľhjahr 2022 bei uns und wechselte vor ein paar Wochen in die Gesch√§ftsf√ľhrung. Mit Uygar konnten wir einen echten Mitte-Menschen f√ľr unser Team gewinnen - herzlich Willkommen an Bord! 

Unserer Leser*innenschaft w√ľnschen wir auf diesem Wege eine angenehme Sommerzeit und liefern noch passende Lekt√ľre. Wir berichten vom GR√úNEN Sommerfest im sch√∂nen Palastgarten, beleuchten die Ergebnisse des IKK Konzepts und kommentieren die Baumf√§llungen am Heiligengeistfeld und wenn Ihr m√∂gt, lesen wir uns im September wieder!

Herzlich, 

Henrike, Manuel und Sven

Im Namen der GR√úNEN Fraktion Mitte

 
 
 
 
 
 
GR√úNER Sommerempfang im Billstedter Palastgarten
 
Zahlreiche bunt gekleidete Menschen waren am Nachmittag des 8. Julis - mehr oder minder angeheitert - bei brutaler Hitze auf dem Heiligengeistfeld unterwegs. Wir waren da gerade antizyklisch auf dem Weg nach Billstedt, um im schattigen Garten des Kulturpalastes unseren Sommerempfang zu feiern. Bei gut gek√ľhlten Getr√§nken, Leckereien vom Grill und wunderbarer Live-Musik ergaben sich viele gute Gespr√§che. Wir freuen uns √ľber dieses gelungene Zusammenkommen und laden euch ein, euch selbst einen Eindruck zu machen. Noch mehr Bilder finden sich auf unserer Website.
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
M√ľll bleibt selten allein: Mitte r√§um' auf!
 
M√ľll vermehrt sich scheinbar exponentiell. Von Papierschnipseln bis alte Matratze: Liegt erst etwas im √∂ffentlichen Raum auf dem Boden, gesellt sich schnell und immer schneller weiterer Unrat dazu, genauer gesagt, wird achtlos weggeschmissen. In vielen Quartieren in Hamburg-Mitte ist dies ein gro√ües Problem, dem nur mit dem Bereitstellen von Entsorgungsm√∂glichkeiten und einer hohen Abholfrequenz nicht beizukommen ist. Daf√ľr, dass die Stadtreinigung jedem und jeder einzelnen hinterher r√§umt, haben wir eindeutig zu viele Einwohner*innen in Hamburg-Mitte - einmal abgesehen davon, dass wir unseren Mitmenschen mehr zutrauen (d√ľrfen). Dass z.B. eine weggeworfene Zigarette (Grundwasser!) oder eine halbvolle Essenst√ľte (Ratten!) im Sinne des gemeinsamen Miteinanders nicht nur unsch√∂n ist, muss im kollektiven Bewusstsein verankert werden. Einen wichtigen Beitrag leisten hier die ‚ÄúWaste Watcher‚ÄĚ der Stadtreinigung, die zuvorderst informieren, aber auch Ordnungswidrigkeitsverfahren einleiten k√∂nnen und fl√§chendeckend in Hamburg-Mitte unterwegs sind. Seit kurzem sind endlich auch zwei ‚ÄúWaste Watcher‚ÄĚ in Wilhelmsburg im Einsatz - und wir wollen dringend wissen, welche Erfahrungen sie im Stadtteil machen! Auf unseren Antrag hin, werden sie in einem der kommenden Regionalaussch√ľsse berichten. Dar√ľber hinaus k√∂nnen alle leicht selbst einen Beitrag zu einer gepflegten Nachbarschaft leisten, mit der App der Stadtreinigung f√ľr Android und iOS. Schnell die Handykamera z√ľcken, Bild und Standort senden, fertig. In dieser praktischen Anwendung finden sich daneben auch alle Container und Entsorgungsm√∂glichkeiten in der N√§he. Daher bitte nicht nur einmal im Jahr: Mitte r√§um' auf!
 
 
 
 
 
 
IKK - Tippelschritte in Richtung Klimaschutz?
 

Im M√§rz dieses Jahres wurde das Integrierte Klimaschutzkonzept - kurz IKK - von der Bezirksversammlung Hamburg-Mitte beschlossen. Insgesamt 41 konkrete Ma√ünahmen in sechs Handlungsfeldern wurden entwickelt und sollen nunmehr schrittweise umgesetzt werden. Soweit so gut. Bezirksamtsleiter Ralf Neubauer meint, dass das IKK ‚Äú[...] vielversprechende Ansatzpunkte zur Reduktion von Treibhausgasemissionen [...] liefert‚ÄĚ und somit einen Beitrag zum Erreichen des bezirklichen Klimaschutzszenarios darstellt. Doch wie ambitioniert sind diese Ziele? Und reichen sie aus? Unser Sprecher im Ausschuss f√ľr Klimaschutz, Umwelt, Mobilit√§t und Stadtnatur, J√∂rg Viole, meint eher nicht. So beschr√§nken sich seines Erachtens die aktuellen Aktivit√§ten letztendlich auf eine Konzepterstellung f√ľr die Insel Neuwerk und die Weiterf√ľhrung der Photovoltaik-Beratungskampagne f√ľr Gewerbetreibende. Es gibt viele Vorschl√§ge im Konzept, die als kurzfristig umzusetzende Ma√ünahmen deklariert sind. Zum Beispiel w√ľrde die F√∂rderung klima-aktive Fl√§chen durch aktive Entsiegelung und Vermeidung von Versiegelung (F11) dazu f√ľhren, dass wieder mehr Niederschl√§ge im Boden versickern und nicht im Siel landen w√ľrden. Unsere Gr√ľnpflanzen w√ľrden damit besser durch D√ľrrephasen kommen. Daf√ľr w√§ren entsprechende Vorgaben f√ľr neue und nachtr√§gliche Auflagen bei aktuellen Bauma√ünahmen n√∂tig, manchmal auch eine Freifl√§che nicht zu bebauen ‚Äď offensichtlich fehlt hier aber der Wille!

Auch der erwähnte Austausch von Beleuchtungsmitteln durch energiesparende LEDs in den Fluren des Bezirksamtes in der Caffamacherreihe und die Reduzierung von Drucker- und Multifunktionsgeräten sind nicht neu. Diese Maßnahmen gehörten zu den umzusetzenden Energiesparmaßnahmen aus dem vergangenen Herbst!

Fazit: Wir GR√úNEN sehen im IKK noch nicht den notwendigen gro√üen Schritt. 

Das ganze Klimaschutzpapier gibt es hier zum Nachlesen.
 
 
 
 
 
 
Bessere medizinische Versorgung f√ľr ganz Mitte tut Not
 
Manchmal muss es ganz offensichtlich der eigene Antrag sein: Die DeKo (Deutschlandkoalition aus SPD, CDU und FDP) macht Finger√ľbungen und hat sich in Zusammenhang mit der letzten Bezirksversammlung vor allem an den Tastenkombinationen Strg+C und Strg+V versucht. Der bereits von der Linken eingebrachte Antrag zur Verbesserung der Gesundheitsversorgung in Hamburg-Mitte wurde erst abgelehnt und dann wortgleich als eigener Antrag eingebracht. Wir haben beiden Versionen zugestimmt - denn die Problemlage ist so verzwickt wie bekannt: Die Kassen√§rztliche Vereinigung wertet Hamburg als Einheitsgemeinde, die - im Durchschnitt! - hinreichend mit √Ąrzt*innen versorgt ist, und kann dementsprechend keinen Handlungsbedarf erkennen. Dass es z.B. mit Blick auf die √∂stlichen und s√ľdlichen Stadtteile in Mitte deutlich anders aussieht, ist mehr als augenscheinlich. Die Idee des Antrags, alle beteiligten Akteur*innen an einen Tisch zu bringen und L√∂sungsans√§tze zu suchen, ist aller Ehren wert. Grunds√§tzlich muss aber eine strukturelle Ver√§nderung herbeigef√ľhrt werden. Konzepte wie Gesundheitszentren oder Gesundheitskioske sind in diesen Bereichen das Mittel der Wahl!
 
 
 
 
 
 
GR√úNER SENF
 
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Ein Kommentar von Manuel Muja, GR√úNER Fraktionsvorsitzender in der Bezirksversammlung 

Kahlschlag auf St. Pauli! Pl√∂tzlich fallen sie. Fast 50 B√§ume wurden am Feldeck auf St. Pauli in den vergangenen Wochen gef√§llt. Die Begr√ľndung: Die Kampfmittelr√§umung auf dem Platz w√§re bei Erhalt der B√§ume nicht m√∂glich gewesen. So weit, so nachvollziehbar. Doch warum wurde denn ausgerechnet jetzt die Kampfmittelr√§umung notwendig? Einzig und allein, um die Sanierung des Parkplatzes voranzubringen. Mal wieder erleben wir in dieser Stadt eine v√∂llig falsche Priorit√§tensetzung, bei der auf einem riesigen Parkplatz auch noch die letzten B√§ume weichen m√ľssen, um noch mehr Parkplatz entstehen zu lassen. Es wird Zeit, dass wir hier endlich eine Trendwende hinbekommen und nach klugen L√∂sungen und Ideen f√ľr die Nutzung von Fl√§chen suchen, die sich an den Bed√ľrfnissen der Stadt orientieren. Das Heiligengeistfeld ist f√ľr die kommenden Jahre verpachtet. Aber als Stadtgesellschaft m√ľssen wir uns schon heute Gedanken dar√ľber machen, welche Nutzungen wir uns dort in Zukunft vorstellen. Denn eins ist klar: Der Platz ist zu schade f√ľr einen Parkplatz!  

 
 
 
 
 
 
GR√úNES SCHAUFENSTER
 
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obenstadt ‚ÄúDenken Sie hoch!‚ÄĚ

In unserem Bildungs- und Vernetzungsformat ‚ÄěGr√ľner Stoff‚Äú laden wir uns Expert*innen und Engagierte in die Fraktionssitzung ein, die uns von ihrer Arbeit berichten. Am 12. Juni war Katrien Ligt von obenstadt bei uns zu Gast. Die Idee zur obenstadt stammt urspr√ľnglich aus Rotterdam in den Niederlanden, wo das Konzept seit mehreren Jahren umgesetzt wird. Die Herausforderungen in Gro√üst√§dten sind die gleichen: Zu wenig Platz f√ľr Gr√ľn und Menschen, aber viele D√§cher und die Frage, wie diese besser genutzt werden k√∂nnen. Obenstadt setzt sich f√ľr mehr multifunktionale Dachnutzungen auch in Hamburg ein. Mehr Infos findet ihr auf: www.obenstadt.de

 
 
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10 Jahre Integrationskonferenz Hamburg-Mitte

Die Integrationskonferenz in Hamburg-Mitte ist ein auf Gr√ľne Initiative zur√ľckgehendes, seit 2010 etabliertes Format, um gemeinsam mit bezirklichen Akteur*innen zu wichtigen Kernthemen der Integrationspolitik ins Gespr√§ch zu kommen. So wurde nach einem pandemiebedingten Ausfall im vergangenen Jahr das (nicht nur) in den Corona Jahren besonders relevante Thema "Bildung und Chancengleichheit" adressiert. Es ist g√§ngige Praxis, dass die Bezirkspolitik per Fachausschuss und im Rahmen einer Arbeitsgruppe in die inhaltlichen Vorbereitungen eingebunden wird - und es wird Zeit dies anzupacken. Wir als GR√úNE Bezirksfraktion setzen uns aus √úberzeugung f√ľr die Fortf√ľhrung dieser Konferenzreihe ein. Unser interfraktionell getragener Antrag wurde auf der Sitzung der Bezirksversammlung im Juni beschlossen.
 
 
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Bienenfreundliche Fahrgastunterstände

Und noch mehr Gr√ľn auf D√§chern: Neben der Verbesserung der Lebensbedingungen f√ľr Insekten haben Gr√ľnfl√§chen auch positive Auswirkungen auf das Wohlbefinden des Menschen. Durch die Begr√ľnung der D√§cher von Fahrgastunterst√§nden an Bushaltestellen wird daher nicht nur die Umwelt positiv beeinflusst. Ein 2021 gestarteter Versuch auf den D√§chern zweier Fahrgastunterst√§nde in der Osterstra√üe und an der Stadthausbr√ľcke ist bereits erfolgreich verlaufen. Ein interfraktioneller Antrag im Regionalausschuss Wilhelmsburg/Veddel, um den Versuch in diesem Jahr auf weitere Standorte auszuweiten, wurde am 27.Juni angenommen. F√ľr die Dachbegr√ľnung sollen eigens daf√ľr entwickelte Fahrgastunterst√§nde verwendet werden.
 
 
 
 
 
 
Termine
 
 
 
Fraktionssitzung
Montag, 11.09.2023, 18:30 Uhr
Burchardstraße 19 und auf Zoom
 
 
M√ľllfischen auf der Alster

Montag, 07.08.2023, 17:45 - 20:00 Uhr

Gr√ľne H√§nde gegen M√ľll im Wasser! Auch dieses Jahr sind wir auf der Alster unterwegs und fischen wieder vom Kajak aus M√ľll aus der Alster.

 
 
 
 
 
   
 
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Burchardstraße 19
20059 Hamburg

 
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